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Werbebrief schreiben

Den perfekten Werbebrief schreiben - Hilfen & Tipps

Grundsätzlich hat jeder, der vorgedruckte Briefbögen besitzt, die Möglichkeit personalisierte Werbebriefe selbst zu erstellen. Allerdings gibt es einige grundlegende Dinge, die unbedingt zu beachten sind, damit man eine möglichst hohe Quote an Rückmeldungen erzielt. Generell lässt sich sagen, dass selbst gut gestaltete Werbebriefe nur etwa drei 3 % der Leute ansprechen, die jedoch trotzdem noch keinen Auftrag garantieren, umso wichtiger ist es, sich an bestimmte Tipps und Regeln zum Erstellen eines Werbebriefes zu halten.
 
Die Planung
Der erste Schritt sollte die genaue Planung des Werbebriefes sein. Diese umfasst vor allem die Frage, wie viele Menschen angeschrieben werden sollen und ob das jeweilige Produkt gut über ein Werbeschreiben zu vermarkten ist. Auch die Frage ob für eine erfolgreiche Werbung Bilder des Produkts notwendig sind, ist nicht unwichtig. Der Werbebrief muss das Produkt optimal darstellen, hierbei geht es mehr um Qualität als um Quantität.
 
Verfassen eines Werbebriefes
Hat man sich für einen Werbebrief als Werbemittel entschieden, ist es zunächst wichtig, das richtige Format des Briefes und schließlich auch die passende Anrede zu finden. Zu empfehlen ist es, den Brief persönlich an den jeweiligen Kunden zu adressieren, die Wahrscheinlichkeit, dass er die Werbung liest ist wesentlich höher, wenn er sich selbst angesprochen fühlt. Optimal ist es, wenn man noch weitere persönliche Daten, wie zum Beispiel Hobbys oder Alter mit in den Text einbauen kann. Um den Kunden zu vermitteln, dass es sich um ein persönliches Anschreiben handelt, ist auch ein aktuelles Datum wichtig, dass auf keinen Fall verallgemeinert werden sollte.
 
Um eine erfolgreiche Werbung für das Produkt zu erzielen, sollte der Werbebrief von Anfang an auf den Kunden interessant wirken. Allgemeine Floskeln sind daher unbedingt zu vermeiden. Besser ist es, sich einen aktuellen Anlass für das Schreiben zu suchen und den Leser damit von vorneherein zu fesseln, sodass er nicht schon nach dem ersten Satz das Interesse verliert, sondern sich über das beworbene Produkt näher informiert. Besonders gut eignen sich hierfür emotionale Reize, die zum Beispiel das Mitgefühl des Kunden ansprechen oder aber ihm ein Gefühl von Anerkennung versprechen. Ein Werbebrief, der zum Beispiel ein bestimmtes Automodell präsentieren soll, wirkt eher wenn er die Größe und Schnelligkeit des Autos und die damit verbundene Bewunderung der Mitmenschen in den Vordergrund stellt und dem Kunden somit unbewusst ein Gefühl von Bewunderung und Anerkennung verspricht, als wenn einfach nur die Marke und die tatsächlichen technischen Daten dargestellt werden, die in der Werbung eher zweitrangig sind. Statt eines emotionalen Reizes kann man auch einen gedanklichen Reiz verwenden. Eine kleine Denkaufgabe, die jedoch sehr einfach sein muss, regt den Kunden zum Weiterlesen an.

 
Gut wirken auch Aufforderungen zur Aktion, die nicht immer direkt erfolgen müssen. Statt "Kaufen Sie mein Produkt" ist eine Aufforderung wie "Nehmen Sie noch heute Ihr Übergewicht in Angriff" bei einer Werbung für ein Diätmittel zum Beispiel häufig wirksamer.
 
Da nur eine sehr geringe Zahl der potentiellen Kunden überhaupt bereit ist, Werbetexte zu lesen, sollten diese möglichst kurz und einfach gehalten sein. Lange, komplizierte oder unstrukturierte Texte werden nicht weiter beachtet und landen in den meisten Fällen direkt im Papierkorb. Besser ist eine aussagekräftige Headline und zur Beschreibung des Produktes kurze Sätze, die den Kunden ansprechen.
 
Wichtig ist auch, auf die Rechtschreibung zu achten. Ein Werbetext, der unzählige Rechtschreibfehler enthält wirkt unseriös und unprofessionell und leitet ganz sicher keinen Kunden zum Kauf des beworbenen Produktes an. Auch Stilfehler oder inhaltliche Fehler haben unter keinen Umständen etwas in einem Werbeschreiben zu suchen.
 
Am Ende des Werbebriefes sollte unbedingt eine persönliche Unterschrift stehen, damit der Kunde nicht den Eindruck bekommt, dass es sich um eine Massenversendung handelt. Auch ein P.S. unter dem Brief ist sinnvoll, da ein Postskriptum grundsätzlich immer gelesen wird.

 

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