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Was schützt gegen Mobbing

Früher nannte man es anschwärzen, obwohl es nicht die richtige Bezeichnung für Mobbing wäre.

Was ist Mobbing?

Es ist der englischen Sprache entnommen und heißt soviel wie: jemanden wörtlich angreifen oder attackieren. In den letzten Jahren ist Mobbing gerade am Arbeitsplatz für viele Berufstätige zu einer Qual geworden, welche sich auch gesundheitlich bei den Mobbingopfern niederschlagen kann. Es gibt zwei Arten von Mobbing: Mobber in Form eines Vorgesetzten oder gar eines Chefs oder Mobbing durch die eigenen Kollegen. Natürlich kann auch jedes Mobbingopfer von seinen Nachbarn gemobbt werden.

Wozu wird gemobbt?
In Zeiten einer Arbeitsmarktkrise versprechen sich viele Mobber eventuell den Arbeitsplatz des gemobbten, da dieser das Mobbing nicht länger über sich ergehen lassen möchte. Im privaten Bereich kann es durchaus sein, dass die Nachbarn das Mobbingopfer loswerden wollen.

Wie wird gemobbt?
In allen Mobbingvariationen geht es darum das Mobbingopfer in der Öffentlichkeit schlecht aussehen zu lassen. Es werden dem Mobbingopfer Dinge angehängt, die nicht oder nur wenig den Tatsachen entsprechen. Für den gemobbten ist es vielfach schwer, sich dagegen zu wehren, da er nicht unbedingt weiß aus welcher Richtung die Mobber kommen. Somit ist auch nur in vielen Fällen eine Anzeige gegen unbekannt möglich, denn hinterher war es niemand.

Mobbing kann fatale Auswirkungen auf das Mobbingopfer haben!
Es handelt sich hier nicht um eine Modekrankheit, sondern um teilweise schwerwiegende gesundheitliche Symptome. Dieses kann zu einem Bruch in der Ehe führen, zu Leistungsabfall, Angstzuständen und einer vermehrten Aggressivität. Es gibt noch eine Vielzahl anderer Symptome, die bis zu einem Selbstmord reichen.

Was für einen wirksamen Schutz gibt es gegen Mobbing?
Handelt es sich um Mitarbeiter – Mobbing, sollte sofort ein Gespräch mit dem nächsten Vorgesetzten oder dem Chef herbeigeführt werden, bei einer größeren Firma sollte auch der Personalrat eingeschaltet werden. Vorgesetzte, wie Personalrat verfügen über die Möglichkeit sofort Einfluss auf das Geschehen am Arbeitsplatz zu nehmen. Ein Mitspracherecht der Personalvertretung gewährleisten die Personalvertretungsgesetze laut § 75 Abs.3 Bpers VG:
Hier wird eindeutig die Mitbestimmung zur:“Ordnung in dem Betrieb, inklusiv des Verhaltens der Beschäftigten“, geregelt. In diesem Fall kann die Personalvertretung Maßnahmen gegen Mobbing einleiten. Dem Mobber wird durch ein Passivverhalten der gemobbten, das Mobbing erst leicht gemacht. Das Mobbingopfer schaut weg und schweigt.
Schon ist der Nährboden vorhanden.

Das Mobbingopfer:
Fühlt sich der auserwählte als Mobbingopfer, hilft hier nur die Flucht nach vorne. Am besten vor allen Mitarbeitern den Mobber zur Rede stellen und in seine Schranken verweisen. In der Regel entzieht das Mobbingopfer damit dem Mobber den Nährboden.

Tipp:
Jeder Mensch hat eine Schattenseite, auch der Mobber, sich hier einmal etwas umschauen, kann durchaus Dynamit sein, wenn der Mobber mit den Attacken nicht aufhört.

 

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